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		<title>Salzreich Östergut</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:27:30 +0000</pubDate>
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		<title>Kaffee mit Fischen, Kaffee mit Katzen, Kuchen mit Moos</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 11:00:15 +0000</pubDate>
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		<title>Homo Hill &#038; Hannuk</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:08:20 +0000</pubDate>
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		<title>Rast im Resort</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 09:05:21 +0000</pubDate>
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		<title>nduadua nbongiibongi</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 08:02:41 +0000</pubDate>
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		<title>Kava, Kokosnüsse und die Internetpalme</title>
		<link>https://fluxliving.com/fiji/kava-kokosnuesse-und-die-internetpalme/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 07:19:23 +0000</pubDate>
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		<title>gold coast</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 23:04:29 +0000</pubDate>
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		<title>Rye zwei</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 16:23:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Golf, oder Meeresbusen, von Port Phillip, an dessen Nordnippel sich die Stadt Melbourne labt, treffen wir wieder mit Shane, Queenie und Ellee zusammen. Rye liegt an der Südseite dieses fast eingeschlossenen Gewässers &#8211; nur eine schmale Durchfahrt lässt den Schiffsverkehr hinein und hinaus. Von Rye aus machen wir Tagesausflüge, z.b zu dem Fort Nepean, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Am Golf, oder Meeresbusen, von Port Phillip, an dessen Nordnippel sich die Stadt Melbourne labt, treffen wir wieder mit Shane, Queenie und Ellee zusammen. Rye liegt an der Südseite dieses fast eingeschlossenen Gewässers &#8211; nur eine schmale Durchfahrt lässt den Schiffsverkehr hinein und hinaus.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Von Rye aus machen wir Tagesausflüge, z.b zu dem Fort Nepean, das am Zipfel der Halbinsel gebaut wurde um über die Zufahrt in den Golf zu wachen. Das Fort ist eine Ruine und für uns Europäer nur bedingt historisch interessant, doch ist die Fahrt dorthin mit den geliehenen eBikes durchaus vergnüglich. Auf dem Grat der schmalen Halbinsel eröffnet sich der Blick zum wilden Ozean zur einen, in die ruhigen Gewässer des Golfes auf der anderen Seite. Viele schöne kleine und grössere Strände lassen auf sommerliche Vergnügungen schliessen, doch ist es nun schon zu kalt für uns, um ins Nass zu springen. So sehen wir auch leider nicht die <i>leafy seadragons, </i>zu deutsch nicht ganz so poetisch Fetzenfische genannt, die in dem Golf zuhauf vorkommen sollen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wir machen selbst Pizza und backen und kochen und machen Ausflüge zum Strand und bleiben auch einfach mal Zuhause, denn das gabs nicht oft in den letzten Wochen und das tut gut, zumal mit guten Freunden. Es ist schon ein toller Ort, an dem die drei sich ein Zuhause aufgebaut haben. Zum neidisch werden. Verschiedenste Strände, von flach und lieb bis hin zu wildem Surf an der Ozeanseite mit Felsen und Höhlen und Gleitschirmfliegen an den Hängen der Dünen; mit guter und gemütlicher Infrastruktur, die sowohl den Alltag als auch die Feriengefühle bedient; und eine Autostunde weiter ist man in hügeligen Weinbergen, die an Zuhause erinnern, wären da nicht die ganzen Schilder, die von Koalas künden. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Weingut, zu dem wir fahren ist klein, modern und schick; zumindest die runden Betongebäude mit dem Verköstungs-Raum und die Etiketten auf den Flaschen mit nautischen Kreaturen fühlen sich dann doch sehr anders an als in der Pfalz. Man darf seine eigene Decke mitbringen und sich auf die Wiese setzen, ein Weinchen kaufen und für die, die Lust darauf haben, steht ein Food-Truck (Imbisswagen) bereit. Wir haben Lust und sind angetan von den Leckereien und dem schönen Blick und dem guten Wein. Und dann fahren wir heim. Ein Tag fast so wie ihn Erich Kästner <a href="https://www.deutschelyrik.de/im-auto-ueber-land.html" target="_blank" rel="noopener">wundervoll leicht in Rhythmus reimte</a>. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Irgendwann war dann die schöne Zeit des Zusammenseins zu Ende. Wir fahren zurück nach Melbourne, teilen noch ein gemeinsames Abendessen beim Vietnamesen in Fitzroy (ein quicklebendiges Viertel mit inspirierenden Geschäften, Restaurants, Bars und vielen Secondhand-Läden) und lassen uns dann zum Airport-Hotel taxieren, denn unser Flug nach Brisbane geht sehr früh am Morgen…</span></p>
<p class="p2">
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		<title>the prom</title>
		<link>https://fluxliving.com/oz/the-prom/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 10:02:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist schon eine kleine Herausforderung, nach all den Automatikgetrieben, nun im Peanut, einem Volkswagen mit 300 Tkm Lebensweg, mit der linken Hand zu schalten. Doch wir freunden uns schnell an und der gemütliche Verkehr in Australien hilft beim erhobenen Rollen. Wir spähen nach Kängurus, Koalas und Wombats, angekündigt von unzähligen Verkehrsschildern doch für uns [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Es ist schon eine kleine Herausforderung, nach all den Automatikgetrieben, nun im <i>Peanut</i>, einem Volkswagen mit 300 Tkm Lebensweg, mit der linken Hand zu schalten. Doch wir freunden uns schnell an und der gemütliche Verkehr in Australien hilft beim erhobenen Rollen. Wir spähen nach Kängurus, Koalas und Wombats, angekündigt von unzähligen Verkehrsschildern doch für uns vorbeifahrende Beobachter nicht zu entdecken.</p>
<p class="p1">Ich bin etwas ungemütlich aufgeregt, als wir zur Dämmerung im Wilsons-Promontory-Nationalpark ankommen. Man hatte uns unterrichtet, dass die Campingplätze so gefragt seien, dass man sie nun nicht einmal mehr vorbuchen könne &#8211; vielmehr gäbe es eine Lotterie, um die begehrten Stellen zu ergattern. Aber man hielte immer ein paar Plätze für dumme Touristen frei, die davon nichts wüssten und die man ja schliesslich nicht nachts wieder wegschicken könne und wir fallen ja definitiv unter diese Kategorie, besonders wenn man unserem English sowieso den deutschen Einschlag anhört. <i>You should be alright. </i></p>
<p class="p1">Die Rezeption des Campingplatzes hat natürlich schon geschlossen und wir versuchen über unser Telefon online zu buchen und finden heraus, dass noch viele Plätze frei sind an diesem Montagabend im Herbst. Welcher Platz soll es denn nun sein? Aus dem Bauch heraus entscheiden wir uns für die 318 &#8211; was sich als absoluter Glücksgriff erweisen sollte.</p>
<p class="p1">Als wir 2011 schon einmal für eine Nacht in <i>the prom </i>gezeltet hatten, begrüssten uns neugierige Papageien und wir konnten einen Wombat aus der Ferne sehen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Für den erfahrenen Australianer nur ein mitfühlendes Lächeln wert, hat es uns seinerzeit mit stolzem Glücksgefühl des weitgereisten Abenteurers erfüllt. Ob wir auch dieses Mal einen Wombat zu sehen bekommen? Wir machen Ray scharf darauf.</p>
<p class="p1">Es ist schon dunkel, als ich die Küchenzeile ausklappe, um unser Abendessen zu bereiten. Ein Schatten hält direkt auf mich zu, gross wie ein kleines Schwein, mit Fell überzogen. Das neugierige Vieh hält auf unser Essen zu und ich „rette“ mich in den Camper, als das Wollschwein unter <em>Peanut</em> watschelt. Die ich rief, die Wombats, werd’ ich nun nicht los.</p>
<p class="p1">Mit SchSch und Kch kann ich das Tier dann doch überzeugen ein paar Meter weiter zu grasen. Wir essen im Camper-Van denn draussen ist es stockdunkel mittlerweile.</p>
<p class="p1">Frühstück gibt es im Freien &#8211; aber ebenfalls nicht alleine. Verschiedenste Papageien-Arten und Kakadus besuchen unseren Platz und dann landet auch noch ein Kookaburra, dessen deutscher Name <i>Jägerlieste </i>nur einen nutzlosen Nebensatz füllt, auf Peanuts Dach. Auf dem Weg zum Waschhaus treffen Ray und ich das erste Wallaby.</p>
<p class="p1">Wir haben uns noch nicht einmal wegbewegt von unserem Campingplatz und die heimische Tierwelt kommt vorbei auf ein Hallo. Wir können unser Glück kaum fassen. Ein Hoch auf die 318, denn unser Platz liegt direkt an dem kleinen Buschstück (oder was wäre das australische Pendant zu einem Waldstück? Ein Stück Busch?). Und jenes Büschchen ist durchzogen von Pfaden der Wallabys und Gebüschtunneln der Wombats.</p>
<p class="p1">Nach diesen Highlights ist der Rest der beiden Tage in the Prom schon regelrecht langweilig: wunderschöne leere Strände, seltsam runde, grosse Felsen mit Rotfärbung, wilde Wellen und Boote, die über den Sand fahren. Gähn. Haha.</p>
<p class="p1">Wir überlegen, noch eine weitere Nacht zu bleiben. Aber da a) der Campingplatz dann doch fast völlig ausgebucht sein wird (ein Feiertag in dieser Woche lässt dann doch in oben erwähnter Manier in den Park strömen) und b) der Wetterumschwung unsere Laune dann auch etwas weggefegt hat, wie das halbe Zelt unserer Nachbarn des Nachts, entscheiden wir uns für die Rückfahrt nach Rye.</p>
<p class="p1">Eines wollen wir aber noch probieren: auf dem Weg aus dem Nationalpark heraus, gab es eine Wiese, an der wir seinerzeit Kängurus und Emus gesehen haben.</p>
<p class="p1">Die Wiese ist noch da, aber von Grossgetier keine Spur. Vielleicht versteckt man sich hinter dem ersten Busch? Wir laufen los &#8211; und treffen einen weiteren Suchenden, der sich als Findender herausstellt und uns einen kleinen Pfad empfiehlt, keine fünf Minuten vom Auto. Wahrhaft, dort erwarten uns erst zwei Wombats, die wir nach der kurzen, zaghaften Streichelaktion am vergangenen Abend nun unsere Freunde nennen wollen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Dann hüpfen zwei Kängurus vorbei, vielleicht nur, um uns von der Herde abzulenken. Man weiss ja, dass solches Hüpfgetier einem Australier nur dann den Puls erhöht, wenn es am Kühlergrill Halt macht, aber wir sind ganz beglückt über die Safari-Erfahrung, dutzende dieser Beutler fast hautnah zu erleben. Als dann auch noch Emus in der Ferne auftauchen, sind wir gänzlich erfüllt und verneigen uns innerlich in Dankbarkeit für die beiden Tage in the Prom.</p>
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		<title>Private Rye</title>
		<link>https://fluxliving.com/oz/melbourne-rye/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 25 May 2024 23:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[oz]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Smith Street in Fitzroy, Melbourne treffen wir Shane. Nach zwei Sätzen sind wir in tiefen Themen. Es ist schöner, ihn wieder zu sehen, als ich mir erhofft hatte. Er war und ist mir einer der wichtigsten Freunde meines Lebens, und ich war unsicher, wie er mich sieht nach 5 Jahren ohne echten Kontakt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Auf der Smith Street in Fitzroy, Melbourne treffen wir Shane. Nach zwei Sätzen sind wir in tiefen Themen. Es ist schöner, ihn wieder zu sehen, als ich mir erhofft hatte. Er war und ist mir einer der wichtigsten Freunde meines Lebens, und ich war unsicher, wie er mich sieht nach 5 Jahren ohne echten Kontakt.</p>
<p class="p1">Es ist gleich wieder so gewohnt und doch auf eine neue Weise intensiver als in unseren gemeinsamen Partyzeiten.</p>
<p class="p1">Wir gehen alle zusammen Ramen essen und dann zu uns in das Airbnb, tanken Dosenbier und reden. Manches ist dann doch gleich wie vor 15 Jahren in Shanghai. Schön.</p>
<p class="p1">Am Abend stossen Queenie und Ellee zu uns und wir essen in einem Pub zu Abend. Bestellung per QR Code und Bezahlung per iPhone klappt bei uns nicht, aus Deutschland sind wir diese Errungenschaften des 21 Jh. noch nicht gewohnt, scheint es….</p>
<p class="p1">Wir bekommen das Zweitauto von den beiden geliehen und verabreden uns, am nächsten Nachmittag Richtung Rye und damit zu deren zweiter Bleibe aufzubrechen.</p>
<p class="p1">Am nächsten Tag, während Fee in dem coolen Viertel bummelt, gehen Tobi und Ray ins Melbourne Museum Dinosaurier gucken. Wieder begeistert uns die familienfreundliche Ausstellung, besonders der Spiel- und Erlebnisraum für kleinere Kinder. So etwas habe ich in Deutschland (oder Europa) für Kinder im musealen Kontext noch nicht erlebt. Einfach toll.</p>
<p class="p1">Die Fahrt nach Rye läuft nach einigen Staus problemlos und wir betreten begeistert das Haus unserer Freunde, die es sich wirklich sehr schick gemacht haben. Tolle gemeinsame Kochsessions und lange, lustige und intensive Abende folgen. Freundschaft im Rausch.</p>
<p class="p1">Ray geniesst die Ruhe an einem Ort zu sein und besonders auch das Nintendo über dem stylischen Gasofen. Und über Timmy Tam, der jedem Ball begeistert nachrennt.</p>
<p class="p1">Sonntags brechen unsere Freunde wieder auf Richtung Melbourne und Arbeit bzw. Schule &#8211; nicht ohne uns ans Herz zu legen ihren <i>Peanut, </i> den selbst ausgebauten Campervan auszuleihen. Wir wollen zum <i>Wilsons Promotry Nationalpark, </i>oder kurz <i>the prom</i>, den wir bereits vor über zehn Jahren besucht hatten und damals schon einmal eine kurze Liebesbeziehung mit diesem besonderen Ort eingegangen sind. Aber das ist Stoff für den nächsten Post.</p>
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